Feeds:
Artikel
Kommentare

Wenn ich meinen Bruder besuche, schlafe ich meistens auf seiner Couch. Für eine Nacht ist das ok. Aber auf Dauer stellen sich bei mir Kopfschmerzen, Rückenwehweh oder andere unangenehme Gefühle ein. Das liegt daran, dass die Couch zu schmal, zu kurz und zu durchgesessen für mich ist.

Für den einwöchigen Berlin-Bruder-Urlaub hatte ich also beschlossen, ein klappbares Gästebett anzuschaffen, auf dem ich bei meinem Bruder bequem würde schlafen können.

Gemeinsam sind wir ins Möbelhaus gefahren. Im Auto meines Bruders. Ein BMW. Limousine.

Warum ich diesen Umstand so betone? Ganz einfach. Dieses Modell hat nur begrenzten Platz im Kofferraum, ist für größere Transporte also nicht optimal.

Wir haben also das Gästebett gefunden und gekauft. Als ich den Karton sah, war mir klar, dass wir den nie in das Auto bekommen würden. Wir haben es natürlich trotzdem versucht. Aber auch nachdem wir das Verpackungsmaterial entfernt hatten, passte es nicht ins Auto hinein.

Was nun?

Ganz einfach: Mein Bruder fuhr nach Hause, nahm mein Auto (übrigens ebenfalls BMW) und kam zurück.

Ich wartete inzwischen mit dem Bett im Parkhaus. Am liebsten hätte ich es an Ort und Stelle ausprobiert. Schlafen im Parkhaus – großartige Vorstellung! Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sich die Berliner darüber gewundert hätten.

Jedenfalls haben wir das Bett nun in der Wohnung und es verschafft mir ein gemütliches und schmerzfreies Schlaferlebnis.

Fortschritte

Langsam nimmt unser Bauprojekt Gestalt an.

Von Zeit zu Zeit tummeln sich die seltsamsten Fahrzeuge auf unserem Hof. Beeindruckend, was da so alles Platz hat. Wenn sie wieder fahren, lassen sie seltsame Teile zurück. Betonplatten, Eisengitter und sonstige Kleinigkeiten lagern dann schon mal auf meinen frisch angelegten Blumenbeeten.

 

Das Bauwerk sieht inzwischen auch schon ziemlich beeindruckend aus. Ich hoffe, dass es nun nicht wieder ein ganzes Jahr dauert, bis es weitergeht.

Fotos, Fotos, Fotos!

Grüße aus Polen

Diese Woche, also die vom 23.05. bis 28.05.2011, verbringe ich in Polen. Im Rahmen unseres deutsch-polnischen Schüleraustauschs sind wir diesmal nach Kreisau gefahren. Die deutschen und polnischen Schüler verstehen sich prima. Auch sonst ist alles sehr schick hier. Vor allem spielt das Wetter mit. Meistens. Das Lagerfeuer gestern abend wurde kräftig vom Wind zerzaust, aber die gute Laune kann uns hier gar nichts verderben.

Heute waren wir in Breslau. Ich habe ein paar Beweisfotos gemacht:

Nachdem ich in diesem Winter ja die große Havarie im Gewächshaus hatte, war ich beinahe überzeugt davon, dass sich das ganze Ausmaß dessen erst im Mai zeigen würde. Aber was eingegangen ist, hat das schon im März unmissverständlich kund getan. Alle überlebenden Pflanzen entwickeln sich genauso gut wie jedes Jahr.  sogar die einjährigen Mammillarien blühen schon. Da habe ich viel Glück gehabt!

Erwischt

Und dann blühte Turbinicarpus doch noch …


Verpasst


Als ich am Freitag ins Gewächshaus kam, freute ich mich über die vielen Knospen an den noch lebenden Kakteen meiner Sammlung.

Dann verbrachte ich das Wochenende am Bungalow, heizte gemütlich, legte Gemüsebeete an und dachte nicht mehr an die knospenden Kakteen. Wie groß war also meine Überraschung, als ich am Sonntagabend nach meiner Rückkehr feststellen musste, dass der erste Kaktus schon geblüht hatte.

Hier ein Foto der Knospe vom Freitag:

Warum gucken die so?

Heute habe ich gleich zweimal verwunderte oder ungläubige Blicke meiner Mitmenschen auf mich gezogen. Und das kam so:

Mein Auto meldete mir, dass es Durst hätte. Also bin ich zur nächsten Tankstelle und an eine freie Tanksäule gefahren. An dieser Tanksäule gab es nur Diesel – was mein Auto nicht verträgt – und E 10. Ich habe getankt. Schon während dieses interessanten Vorganges bemerkte ich, wie ein Automobilbetanker an der gegenüberliegenden Zapfsäule, die neben Diesel und E 10 auch noch Super anbot, mehrmals auf meine Tanksäule und mein Auto schielte. Als ich dann zum Bezahlen in den Verkaufsraum ging, wussten dort offenbar schon alle, dass ich ein E 10 Tanker bin. Vielleicht hatte ich aber auch nur Marmelade im Gesicht. Wer weiß das schon? Es hat ja niemand etwas gesagt.

Zum Mittagessen traf ich mich mit meinem Bruder in Berlin. Er hatte den Auftrag bekommen, seine Schmutzwäsche an mich zu übergeben. Das tat er auch weisungsgemäß. In einem Waschkorb. Keine Tüte. Keine Tasche. Ein Waschkorb.

Und da stand ich nun, mitten in Berlin, mit einem Waschkorb voller brüderlicher Wäsche. Diesen trug ich dann über den gesamten Ernst-Reuter-Platz. Aber Berliner sind offenbar an einiges gewöhnt. Wer E 10 tankt, hat es bedeutend schwerer.

Fotopremiere

Heute habe ich meinen neuen Fotoapparat so richtig eingeweiht, indem ich acht Fotos schoss. Die ersten vier haben die Ehre, hier veröffentlicht zu werden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kamerakauf

Ohne mich vorher erst lange mit der Frage „Brauche ich das?“ beschäftigt zu haben, schritt ich heute zur Tat und kaufte mir einen neuen Fotoapparat. Dazu benötigte ich drei wichtige Zutaten: Geld, Geschäft und guten Rat. Letzteres erhoffte ich mir von meinem Bruder, ersteres hatte ich auf der Bank, musste also nur noch ein Etablissement gefunden werden, in dem Fotoapparate zur Auswahl stehen.

Dafür fuhr ich heute nach dem Frühstück nach Berlin.

Gemeinsam mit meinem Bruder besuchte ich die Fotoabteilung eines größeren Elektromarktes. Während ich an den Farben der Geräte herummäkelte, las sich mein Bruder gewissenhaft die Beschreibungen durch. Natürlich brauchte er sich die der rosafarbenen Geräte gar nicht erst anschauen. Und ein grünes Gerät hätte ich sicher auch nicht genommen. Schließlich fand ich eine Kamera, die mir gefällt, nicht zu viele Knöpfe hat, meinen Geldbeutel nicht überstrapaziert und für meine Zwecke mehr als geeignet ist.

Wer wissen möchte, was sie kann oder wie der Hersteller heißt, wende sich vertrauensvoll an meinen Bruder.

Ich kann nur eines sagen: sie ist schwarz.

Ältere Artikel »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.