Wenn ich meinen Bruder besuche, schlafe ich meistens auf seiner Couch. Für eine Nacht ist das ok. Aber auf Dauer stellen sich bei mir Kopfschmerzen, Rückenwehweh oder andere unangenehme Gefühle ein. Das liegt daran, dass die Couch zu schmal, zu kurz und zu durchgesessen für mich ist.
Für den einwöchigen Berlin-Bruder-Urlaub hatte ich also beschlossen, ein klappbares Gästebett anzuschaffen, auf dem ich bei meinem Bruder bequem würde schlafen können.
Gemeinsam sind wir ins Möbelhaus gefahren. Im Auto meines Bruders. Ein BMW. Limousine.
Warum ich diesen Umstand so betone? Ganz einfach. Dieses Modell hat nur begrenzten Platz im Kofferraum, ist für größere Transporte also nicht optimal.
Wir haben also das Gästebett gefunden und gekauft. Als ich den Karton sah, war mir klar, dass wir den nie in das Auto bekommen würden. Wir haben es natürlich trotzdem versucht. Aber auch nachdem wir das Verpackungsmaterial entfernt hatten, passte es nicht ins Auto hinein.
Was nun?
Ganz einfach: Mein Bruder fuhr nach Hause, nahm mein Auto (übrigens ebenfalls BMW) und kam zurück.
Ich wartete inzwischen mit dem Bett im Parkhaus. Am liebsten hätte ich es an Ort und Stelle ausprobiert. Schlafen im Parkhaus – großartige Vorstellung! Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob sich die Berliner darüber gewundert hätten.
Jedenfalls haben wir das Bett nun in der Wohnung und es verschafft mir ein gemütliches und schmerzfreies Schlaferlebnis.

























